Chronik des SoVD in der Bundesrepublik Deutschland:

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Am 23.Mai 1917 erfolgte die Gründung des Reichsbundes

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Am 29.April 1933 wurde der Reichsbund aufgelöst

Am 29. November 1946 erfolgte die Wiedergründung des Reichsbundes

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Ab 1990 erfolgte der Wiederaufbau des Reichsbundes in den neuen Bundesländern

Am 9.November 1995  erfolgte die Umbenennung in "Sozialverband Reichsbund e.V."

Am 7. Oktober 1999 erfolgte die Umbenennung in "Sozialverband Deutschland e.V."

 

Chronik des Ortsverbandes Norderstedt:

Über den Reichsbund der Kriegs- u. Zivilgeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen in der Ortsgruppe Garstedt berichten die Chroniken u.a.:

Die 1. Gründung der Ortgruppe Garstedt des Reichsbundes fand im Jahre 1920 satt.  In der Zeit von 1933 bis 1945 war der Reichsbund verboten und somit auch die Ortsgruppe Garstedt. 1946 / 1947 kam es mit mehreren Mitgliedern im Vereinslokal "Lüdemann" an der Ochsenzoller Strasse zur Neugründung einer Ortsgruppe des Reichsbundes für Garstedt, Harksheide und Friedrichsgabe durch den kriegsblinden Hugo Ohlmeier (im Bild rechts). Diese Ortsgruppe wurde später dann in 3 eigenständige Ortsgruppen umgewandelt. Es fanden nun wieder regelmäßig Mitgliederversammlungen, Sprechstunden und Vortragsabende statt.


Nov. 1961 Genau 416 Einwohner in Garstedt sind Mitglieder des Reichsbundes der Kriegs-u. Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen.
 Nov. 1962 Das Reichsbund–Ehrenzeichen in Gold wurde dem 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe Harksheide-Süd, Emil Neitzke verliehen.
Sept. 1963 10jähriges Bestehen der Ortsgruppe Harksheide unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Johann Gätgens.
Okt. 1965 Zum 18. Mal nach Neugründung wurde Hugo Ohlmeier für die Ortsgruppe Garstedt zum 1 Vorsitzenden gewählt. 
Okt. 1968 Der Vorsitzende der Ortsgruppen Friedrichgabe und Garstedt, Hugo Ohlmeier,  erinnerte anl. des 15jährigen Bestehens der Ortsgruppe Friedrichsgabe an die Gründungszeit 1947. Die Ortsgruppe Garstedt wurde als erste gegründet. Ihr folgte Friedrichsgabe, die 1953 bereits 70 Mitglieder zählte.
Ende 1969 bestand der Ortsverband Garstedt bereits wieder aus 455 Personen und es wurden durch den Reichsbund insgesamt bis dahin 325 Mitglieder verschickt. Außerdem wurde Vielen in Sterbe-u. Notfällen finanzielle Hilfe gewährt. Zahlreiche Krankenbesuche kamen dazu, ebenso wie kleine Aufmerksamkeiten zu Silbernen u. Goldenen Hochzeiten. Die Geselligkeit und der Gemeinschaftssinn mit den Kriegsversehrten, Rentnern und Hinterbliebenen wurden durch fröhliche Ausfahrten und Feiern gepflegt und gestärkt. Vor den Sozialgerichten wurde in der "schweren Zeit" die Zahlung von erheblichen Rentensummen und Entschädigungen für die Mitglieder erstritten.
Okt. 1974   Der 76jährige Hugo Ohlmeier erhält von Sozialminister Claussen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
 März 1981    Hugo Ohlmeier erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Verdienste am Nächsten.  Am 10.8.1981 verstirbt er im 84. Lebensjahr.
März.1982  Auf der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Norderstedt-Friedrichsgabe werden 84 Mitglieder aus der 1981 aufgelösten Ortsgruppe Harksheide übernommen.
Aug. 1984  erhält Gertrud Baldzun im Rahmen einer Feierstunde im Sozialministerium die Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein.

ab 1999 nannte sich der Reichsbund  "Sozialverband Deutschland" mit dem Zusatz "ehemals Reichsbund, gegründet 1917".

Von den einzelnen Ortsverbänden innerhalb Norderstedts haben nur der Ortsverband Friedrichsgabe und der Ortsverband Garstedt bis in das Jahr 2012 bestanden.  

Am 01.07.2012 erfolgte der Zusammenschluss dieser beiden OV unter dem gemeinsamen Namen "Ortsverband Norderstedt", der nun mit über 1300 Mitgliedern zu einem der größten Ortsverbände im Kreisverband Segeberg herangewachsen ist.

(Quellen: Auszug aus "Vom Reichsbund zum Sozialverband Deutschland Teil I u. Teil II " / Archiv; 1949-1989 Norderstedt im Spiegel, 2. Aufl. - Verlagshaus Meincke GmbH;)